Netzwerk Deutsche Seemannsmission

Support of seafarers´ diginity

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Erfahrungsberichte

Mein Erfahrungsbericht in der Seemannsmission Brunsbüttel

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Die Diakonie Schleswig-Holstein bietet ein Freiwilliges Soziales Jahr in ganz verschiedene Bereichen an: Altenpflege, Kindergarten, Wohnstätten, Behindertenwerkstätten und in der Deutschen Seemannsmission. In der Stellenbeschreibung der Seemannsmission steht, dass man Englisch sprechen muss und mit Seefahrern aus fernen Ländern und verschiedenen Kulturkreisen in Kontakt kommt. Das passte!

Am 2.7.2010 zog ich in das benachbarte Gebäude der Seemannsmission und wurde eine vollwertige Mitarbeiterin. Nach kürzester Zeit durfte ich selbstständig und verantwortungsbewusst arbeiten. Bei den Schiffsbesuchen, welche meiner Meinung nach der wichtigste Teil unserer FSJ-ler-Arbeit sind, traf ich auf ganz verschiedenen Nationen und Persönlichkeiten. Als Frau war ich immer noch jemand Besonderes an Bord, da die Besatzung fast aller Schiffe nur aus Männern besteht und ich oft die erste junge Frau war, die sie nach längeren Fahrten sahen.

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Ein Jahr mit Händchen halten, Parkscheinen und Twister spielen

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„Can you come in with me? Please, hold my hand, I am so afraid”.

Das einzige was mir in dieser Situation ein fiel war: „ Was will er? Ich soll seine Hand beim Fäden ziehen halten?“ Aber gut, auch solche Situationen gehörten in meinem Jahr als FSJlerin bei der Deutschen Seemannsmission in Cuxhaven dazu.

Wir hatten einen Seemann im Krankenhaus dem der Blinddarm entnommen worden war. Nun sollte er zum Fäden ziehen gehen und er hatte unvorstellbare Angst davor. Deswegen bat er mich ihn zu begleiten. Ich versicherte ihm zwar, dass es wirklich nicht weh tue, aber er glaubte mir nicht. So kam es dazu, dass ein Seemann mich bat seine Hand zu halten.

Aber auch andere kuriose Geschichten passierten in meinem Jahr bei der Seemannsmission.

Im Hafen lag seit ein paar Wochen ein Schiff auf. Ich besuchte das Schiff regelmäßig und hatte viele gute Gespräche an Bord. Eines Tages kam ein Besatzungsmitglied zu mir und fragte mich, ob Cuxhaven denn wirklich ein großer Touristenort sei und wenn ja, was die Touristen denn hier machen würden.

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Sonntag der Seefahrt in Amsterdam

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Auszug Newsletter der DSM Amsterdam

Vergangenen Sonntag, den 21. Februar 2010 fand der alljährliche Gottesdienst zum "Sonntag der Seefahrt" mit dem Thema “Würde verletzt“ in der Deutschen Evangelischen Kirchengemeinde Amsterdam statt.

Nach Begrüßung durch Joachim Büssow (Pfarrer) berichtete Sebastian Scholl (Zivildienstleistender) anhand seiner bisherigen Erlebnisse, inwieweit die Würde der Seleute in der heutigen Schifffahrt verletzt wird. Anschließend informierte Hans-Gerhard Rohde (Stationsleiter) die anwesenden Gäste darüber, was die Seemannsmission konkret unternimmt, um dem Leitbild der Deutschen Seemannsmission „Support of seafarers' dignity“ gerecht zu werden.

Allen Helfern und insbesondere der Shanty-Gruppe "De Rotterdamse Scheepskakkerlakken", die den Gottesdienst sowie den anschließenden Empfang mit alten Seemannsliedern bereicherte, gilt ein herzlicher Dank der DSM Amsterdam.

 

Weihnachtszeit in Amsterdam

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Zur Weihnachtszeit verwandelt sich die DSM Amsterdam ein wenig in eine Geschenkfabrik. Denn auch in Amsterdam werden Seeleute Dank der Spendenaktion "Weihnachten am Ohr" mit Sim-Cards und anderen Dingen wie z.B. Weihnachtsgebäck beschenkt. Insbesondere die Sim-Cards sorgen bei den Seeleuten für große Freude. Sie ermöglichen ihnen gerade in dieser Zeit einmal mehr mit der Familie sprechen zu können.

    

 



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